Häcksler im Test

Neue Häcksler Testberichte

bosch axt 25

Bosch Axt 25

  • Häckselt selbst weiches Holz sorgfältig und schnell
  • Für Äste bis 45cm Durchmesser

Zum Testbericht

 

Ein Häcksler ist im Allgemeinen ein Gerät, welches dem Zerkleinern von verschiedenen Materialien, vorzugsweise im Gartenbereich dient. Welches der richtige Häcksler für Sie ist und was Sie vor einem Kauf beachten sollten, darauf gehen wir im Folgenden ein. Doch zunächst unsere Topseller:

Unsere Häcksler Testsieger 2014

Gerade im privaten Gebrauch sind die Gartenhäcksler sehr beliebt und hilfreich. Diese verwandeln alle Abfälle, die im Garten anfallen, zu dem idealen Material, welches zum Kompostieren oder Mulchen verwendet werden kann. Dazu wird lediglich eine dünne Schicht auf Beete oder Pflanzen aufgebracht. Das Mulchen und Kompostieren hat den Vorteil, dass die oberste Bodenschicht nicht austrocknet und der Boden bei sehr starkem Regen nicht verschlammt. Außerdem wird das Unkraut zurück gedrängt.

Mit diesen Geräten kann alles gehäckselt werden, was über das Jahr so als Kompost anfällt oder als biologischer Abfall im Garten entsteht. Die Funktionsweise eines Häckslers ist dabei denkbar einfach. So arbeitet das Gerät mit einem Schneidewerk, welches von einem Motor angetrieben wird. Durch eine Öffnung geben Sie das Schnittgut in den Gartenhäcksler und es wird nach nur einer kurzen Zeit als feines Schreddergut wieder ausgegeben. Dabei arbeiten diese Geräte sehr sauber.

Zu den Abfällen, die für das Schreddern am Häufigsten verwendet werden, gehören zum Beispiel Heckenschnitt, Holz oder andere sperrige Abfälle.

Die verschiedenen Arten der Häcksler

Die verschiedenen Häcksler unterscheiden sich Äußerlich nur sehr gering. Oft haben die Geräte eine trichterförmige Öffnung, in diese das Schnittgut gelegt wird. Am Ende der Maschine befindet sich dann der Ausgang aus dem das gehäckselte Material heraus fällt.

Den entscheiden Unterschied bei den einzelnen Modellen macht jedoch die Technik, die verbaut ist. Dabei kommt es vor allem auf die Motorisierung und das Schneidewerk an. Es gibt bei den einzelnen Herstellern und Geräten dabei erhebliche Leistungs- und Qualitätsunterschiede.

Im Bereich der Motoren haben Sie die Wahl zwischen einem Verbrennungs- und einem Elektromotor. Welches Gerät dabei besser ist, hängt wesentlich von dem Einsatzgebiet ab.

Auch bei den Schneidewerken gibt es zwei Varianten. Zum einen können Sie sich für ein Messerschneidewerk entscheiden, dieses hat den Vorteil, dass es sehr schnell arbeitet und das der Anschaffungspreis im Vergleich zu anderen Varianten relativ günstig ist. Der Nachteil liegt allerdings darin, dass das Messerschneidewerk sehr laut arbeitet und somit bei der Arbeit ein Gehörschutz getragen werden sollte. Außerdem sind diese Art von Schneidewerken sehr anfällig für Verstopfungen, was zu Zeitverzögerungen und Zeiteinbußen bei der Arbeit führen kann.

Die zweite Variante im Bereich der Schneidewerke sind die Walzenschneidewerke. Diese arbeiten im Vergleich zu den Messerschneidewerken eher langsamer, haben aber den Vorteil, dass sie vergleichsweise leise arbeiten. Die Walze zieht das Material automatisch ein und zerkleinert dieses mit einem sehr kräftigen Mahlwerk. Der Nachteil liegt allerdings darin, dass Geräte mit einem Walzenschneidewerk preisintensiver in der Anschaffung sind.

Ein guter Häcksler – was ist vor dem Kauf zu beachten?

Wenn Sie sich einen Häcksler zulegen möchten, dann sollten Sie neben den unterschiedlichen Arbeitstechniken auch das Einsatzgebiet berücksichtigen. Es kommt also darauf an, wie stark das Material ist, welches zerkleinert werden soll. Ist die Leistung des Gerätes nicht an dieses angepasst, werden Sie höchstwahrscheinlich Probleme mit diesem bekommen. Geräte mit nur einer geringen Leistung sind nicht zum Zerkleinern von starken Ästen, Hölzern oder Wurzeln geeignet. Verwendet man Sie trotzdem, können die Geräte leicht verstopfen oder auch kaputt gehen.

Des Weiteren sollten Sie auf die Qualität des Schneidewerkes achten. Bei den günstigeren Geräten mit einem Messerschneidewerk ist der Verschleiß oft sehr hoch, so dass Sie die Messer öfters nachschleifen lassen müssen, was wiederum mit einem weiteren finanziellen Aufwand verbunden ist.

Vor dem Kauf lohnt es sich in jedem Falle die Beratung eines Fachmannes in Anspruch zu nehmen. Zusätzlich können Sie sich auch die Funktionsweise der einzelnen Geräte vorführen lassen, damit Sie einen optimalen Eindruck von der Arbeitsweise bekommen.

Die unterschiedlichen Leistungsklassen der einzelnen Geräte

Die einzelnen Häcksler Modelle lassen sich in verschiedene Leistungsklassen je nach Einsatzgebiet zuordnen.

Die kleinsten Geräte auf dem Markt haben einen Elektromotor mit einer Leistung von etwa zwei Kilowatt. Dieses Modelle sind für den privaten Bereich zum häckseln von sehr dünnem Geäst besonders geeignet. Diese können also gut für Materialien, bis zu einer Stärke von maximal 40 mm verwendet werden. Diese Geräte werden ganz einfach über die 230 Volt Steckdose mit einem Kabel betrieben. Sollen stärkere Materialien zerkleinert werden, lohnt es sich auf ein Gerät mit einer höheren Leistung umzusteigen.

Stärkere elektrische Häcksler gibt es ab einer Leistung von 3 KW. Hier sollten Sie allerdings beachten, dass diese Geräte nicht an eine 230 Volt Steckdose angeschlossen werden können, sondern einen Starkstromanschluss von 400 Volt (3 Stufen) benötigt. Daher sollten Sie diese Geräte nur kaufen, wenn Sie über einen solchen Anschluss verfügen oder die Möglichkeit haben auf einen solchen umzurüsten. Mit diesen Häckslern können stärkere Materialien mit einem Durchmesser von bis zu 50 mm bequem gehäckselt werden.

Wenn sie einen noch stärkeren Häcksler benötigen, sollten sie sich für ein Modell mit einem Verbrennungsmotor entscheiden. Diese können sehr große und dicke Materialen problemlos und schnelle zerkleinern und werden auch oft im gewerblichen Bereich, zum Beispiel zum häckseln von ganzen Baumstämmen eingesetzt. Hier müssen die zusätzlichen Kosten für das Benzin beachtet werden, außerdem wird durch die Abgase die Umwelt geschädigt. Außerdem sollten diese Geräte nicht länger ohne Gebrauch stehen, da es sonst zu Startschwierigkeiten kommen kann. Für den privaten Gebrauch empfiehlt es sich daher eher ein Gerät mit einem Elektromotor zu wählen.

Pflege und Wartung der Häcksler

Damit der Häcksler eine lange Lebensdauer hat, gehört eine gründliche Pflege dazu. Daher sollten Sie die Häcksler nach jedem Gebrauch intensiv reinigen und die angegeben Wartungsintervalle der Hersteller beachten. Vor allem das Schneidewerk muss regelmäßig geschärft und immer wieder ausgetauscht werden. Daher sollten Sie bei einer Entscheidung für ein bestimmtes Modell auch diese Kosten berücksichtigen.

Häcksler Preise

So unterschiedlich wie die einzelnen Modelle sind, so sind es auch die Preise, die Sie dafür zahlen müssen. Für ein Elektrogerät mit einer kleinen Leistung von bis zu 2,5 Kilowatt liegen die Preise bei etwa 150 bis 200 Euro. Für einen Elektrohäcksler mit einer höheren Leistung von bis zu 3 Kilowatt müssen Sie um einiges mehr ausgeben. Hier liegen die günstigsten Geräte bei etwa 500 Euro, wobei Sie auch schnell Modelle für 1.000 bis 2.000 Euro finden. Im Bereich der Häcksler, die mit einem Verbrennungsmotor arbeiten müssen Sie mindestens 2.000 Euro ausgeben, wobei es hier nach oben kaum Grenzen gibt. Für professionelle und hochwertige Geräte liegt der Preis so schnell im fünfstelligen Bereich.

Wenn Sie den Häcksler nicht oft benötigen, aber auf ein professionelles Modell angewiesen sind, dann sollten Sie darüber nachdenken, dass gewünschte Geräte einfach tageweise auszuleihen. In vielen Orten gibt es Fachhändler oder Häcksler Verleihunternehmen, die eine große Auswahl an den verschiedensten Modellen bieten. So können Sie ein Häcksler, welcher zum Beispiel Äste mit einer Dicke von bis zu 15 cm zerkleinern kann, für einen Tagespreis von etwa 80 bis 100 Euro ausleihen. Die kleineren Elektrogeräte können hingegen schon ab einem Tagespreis von etwa 20 Euro ausgeliehen werden. Außerdem haben Sie hier den Vorteil, dass Sie eine umfangreiche Einweisung in das Gerät bekommen und mit Hilfe des Fachmannes das, für Sie passende, Modell finden.

Eine weitere Methode, um etwas Geld bei der Anschaffung zu sparen, ist der Kauf von gebrauchten Modellen. Allerdings sollten Sie hier immer auf die Prüfzeichen an den Geräten achten und auch das Gerät selbst sollte in einem sehr guten Zustand sein. So gibt es auch bei Händlern gute gebrauchte Häcksler oder Ausstellungsmodelle, die zu einem vergleichsweise günstigeren Preis gekauft werden können. Es empfiehlt sich auch spezielle Fachmessen zu besuchen, hier lernen Sie die Geräte genau kennen und profitieren unter Umständen auch von speziellen Messepreisen.

Häcksler Test 5.00/5 (100.00%) 2 votes